Unser Bad Muenstereifel

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7 Geschichte der Stadt Bad Münstereifel fffffffffffffff 4830     gründete Marquard, der Abt der Benediktinerabtei Prüm ein Kloster, welches „Neumünster“ genannt wurde. Nach seiner geographischen Lage wurde dieses Kloster später „Münstereifel“ genannt. fffffffffffffff 4844    wurden die Gebeine des römischen Märtyrer- Ehepaares Chrysanthus und Daria († 268 n. Chr.) in das Kloster Münstereifel gebracht. Münstereifel war damit der einzige Ort in der Erzdiözese Köln – neben Kornelimünster –, der römische Reliquien besaß. Diese Tatsache machte aus Münstereifel einen vielbesuchten Wallfahrtsort. fffffffffffffff 4893    wurden im Güterverzeichnis der Abtei Prüm neben Münstereifel auch folgende Stadtteile der heutigen Großgemeinde Bad Münstereifel genannt: Arloff, Kirspenich, Gilsdorf, Nöthen, Mutscheid, Iversheim, Eicherscheid, Mahlberg, Schönau, Effelsberg und Hospelt. ffffffffffffffff 4Im 12. Jh. wurde das Kloster in ein Stift umgewandelt, in dem bis zu 30 Kanonikate (Priesterstellen) eingerichtet waren, von denen in der Regel 20 besetzt waren. fffffffffffffff 41171    wurde erstmals das Münstereifeler Schöffenkolleg erwähnt, von dem ab fffffffffffffff 41197   die Marktgerichtsbarkeit ausgeübt wurde. fffffffffffffff 41265    kam Münstereifel erstmals in den Besitz der Herren von Jülich-Bergheim, einer Nebenlinie des Jülicher Grafenhauses. fffffffffffffff 41299  wurde Münstereifel erstmals „oppidum“, das heißt im Sinne von Stadt „befestigter Ort“, genannt. fffffffffffffff 41312   gelangte Münstereifel in den Besitz der Hauptlinie des Jülicher Herrscherhauses. Die Münstereifeler Burg wurde erstmals urkundlich erwähnt. fffffffffffffff 41339   erlaubte Markgraf Wilhelm I. von Jülich den Münstereifeler Wollwebern, ihre Tuche nach den gleichen Rechten herzustellen, wie dies den Webern von Köln gestattet war. fffffffffffffff 41416   suchte eine gewaltige Überschwemmung Münstereifel heim und forderte 150 Todesopfer. fffffffffffffff 41451   wütete die Pest in Münstereifel. fffffffffffffff 41454   gab der Herzog von Jülich den Münstereifelern eine Ratsverfassung, die 1475 noch einmal modifiziert wurde. Sitzungsort des Rates war der östliche Flügel des heutigen Rathauses. Dieser war 1475 noch als Gewandhaus der Wollweber bezeichnet worden. Dem Rat gehörten 7 Schöffen und 7 Ratsfreunde an. fffffffffffffff 41469  verlieh der Herzog von Jülich seiner Stadt Münstereifel – zusätzlich zu den vier Jahrmärkten – auch einen Wochenmarkt. Die Jahrmärkte, die als Messen durchgeführt wurden, waren von überregionaler Bedeutung. fffffffffffffff 41550/51 errichteten die Münstereifeler den westlichen Flügel des Rathauses mit dem Laubengang. Am 27.09.1551 wurde dieser Flügel mit dem neuen Sitzungssaal eröffnet, in dem ein neuer Bürgermeister gewählt wurde. fffffffffffffff 41594    gründete Margarethe Linnerij die Gesellschaft der Schwestern von St. Salvator, die sich der Erziehung der weiblichen Jugend widmete. fffffffffffffff 41618    siedelten sich die Kapuziner in Münstereifel an. fffffffffffffff 41625   kamen die Jesuiten und gründeten das St.-Michael-Gymnasium. fffffffffffffff 41657   ließen sich die Karmelitessen in Münstereifel nieder. fffffffffffffff 41659– wurde die Jesuitenkirche gebaut. 41668  fffffffffffffff 41689  zerstörten abziehende französische Truppen die Burg. Werther Straße


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