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Bad_Muenstereifel_50_03

12 Kapitel-Überschrift ffffff fffffffff 4 Wallfahrtskapelle St. Michael, Michelsberg Querrechteckiger Saalbau mit vorgesetztem querrechteckigem Besonders bedeutende historische Baulichkeiten Westturm und stark eingezogenem, dreiseitig geschlossenem Chor. Der Chor, in der Zeit nach 1500 erbaut, ist der älteste Teil des Baues. Schiff und Westturm wurden Ende des 17. Jahrhunderts neu erbaut. Auch im 19. und 20. Jahrhundert wurden einige Erneuerungen vorgenommen. Bau der ersten Kapelle wohl schon zu Anfang des 14. Jahrhundert.fff ffffff fffffffff 4 Kath. Pfarrkirche St. Helena, Mutscheid 1173 als eine der Sendkirchen des Ahrgauer Dekanates genannt. Die spätgotische Kirche ist in verschiedenen Bauabschnitten entstanden. Um 1500 wurde mit dem Bau des Altbaues begonnen, 1823 die alte Sakristei durch einen neuen Sakristeibau ersetzt. 1910/11 begann man mit dem Neubau, welcher sich im rechten Winkel nach Norden an den Altbau anschließt. ffffff fffffffff 4 Kath. Pfarrkirche St. Willibrord, Nöthen Die aus dem 12. Jahrhundert stammende Filialkirche wurde 1911 abgebrochen und 1912/13 nach den Plänen eines Kölner Architekten wieder aufgebaut. Bei der Kirche handelt es sich um einen kreuzförmigen Bau aus unverputztem Bruchstein und Schieferdeckung im Formenapparat der Neuromantik. Die Kirche weist durch die aufeinandergetürmten Baukuben aber auch modernere Züge auf. ffffff fffffffff 4 Römische Kalkbrennerei Iversheim Diese römische Kalkbrennerei besteht aus einer Ofenbatterie von 6 Brennöfen. Die Produktionsstätte wurde von 225 bis 270 n. Chr. erstellt und von verschiedenen römischen Legionen betrieben. ffffff fffffffff 4 Römischer Tempelbezirk bei Nöthen („Matronentempel“) Reste eines großen römerzeitlichen Tempelbezirks aus dem 1.–4. Jahrhundert n. Chr. Erhalten und konserviert sind die Überreste von drei Gebäuden. ffffff fffffffff 4 Radioteleskop Effelsberg Eines der zwei größten vollbeweglichen Radioteleskope der Welt mit einem Parabolreflektor von 100 m Durchmesser. ffffff fffffffff 4 Radioteleskop Eschweiler Vollbewegliche 25 m im Durchmesser messende Parabolantenne aus dem Jahr 1957. Dieses ungewöhnliche und weithin sichtbare Baudenkmal wurde ursprünglich für militärische und wissenschaftliche Forschungszwecke genutzt. Das Radioteleskop Eschweiler markiert den Anfang der radioastronomischen Forschung für Deutschland und ist weltweit als ein Pionierbauwerk anzusehen.   Im Gebiet der Stadt Bad Münstereifel sind derzeit über 300 Denkmäler in der Denkmalliste gemäß § 3 Denkmalschutzgesetz eingetragen; davon allein 128 Denkmäler im Stadtkern. Der historische Kernstadtbereich innerhalb des Mauerrings stellt ein nahezu einzigartiges baugeschichtliches Ensemble dar. Wallfahrtskapelle St. Michael


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