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Bad_Muenstereifel_50_03

10 Besonders bedeutende historische Baulichkeiten Die Stadt Bad Münstereifel verfügt als eine der ersten Städte in Nordrhein-Westfalen seit 1982 über eine Denkmalbereichssatzung. Nachfolgend sind die wichtigsten Denkmäler aufgeführt. ffffff fffffffff 4 Stadtbefestigung Zur mittelalterlichen Stadtbefestigung gehören vier Stadttore, die Stadtmauer mit allen Wehrtürmen sowie den Wehranlagen am Durchlauf der Erft, die Grabenbereiche vor der Stadtmauer und die Burg. ffffff fffffffff 4 Stiftskirche (Kirchplatz) Dreischiffige Gewölbebasilika von drei Jochen mit dreiteiligem Chor über fünfschiffiger Krypta und dreitürmigem Westwerk. Hauptbauzeit 9. Jahrhundert (Errichtung einer größeren Saalkirche mit schmalem Langchor, die später zur dreischiffigen Anlage mit Querschiff und dreiteiligem Westbau erweitert wurde) und 11. Jahrhundert (Westwerk). Nach Brand der Kirche um 1100 Neubau im ersten Jahrzehnt des 12. Jahrhundert. Barockisierung Ende des 18. Jahrhunderts. Umfangreiche Wiederherstellungs- und Sicherungsmaßnahmen im 19. und 20. Jahrhundert. ffffff fffffffff 4 Romanisches Haus (Langenhecke 6) Im Jahre 1167 erbautes Wohnhaus für einen Stiftsherren am Stift „Chrysanthus und Daria“. Einer der ältesten im Stein errichteten Wohnbauten im Rheinland. Seit 1975 ist hier das Hürten-Heimatmuseum der Stadt untergebracht. ffffff fffffffff 4 Windeckhaus (Orchheimer Straße 23) Fünfgeschossiges, reich verziertes Fachwerk-Giebelhaus, erbaut: 1644 –1664; eines der bedeutendsten Fachwerkhäuser im Rheinland. ffffff fffffffff 4 Rathaus (Marktstraße 11) Linker Flügel wahrscheinlich nach 1454 errichtet; 1476 als Gewandhaus auf dem Markt genannt; rechter Flügel mit den Arkaden und dem darüber befindlichen Sitzungssaal 1550/51 angebaut. ffffff fffffffff 4 Jesuitenkirche (Markt) Einschiffiger, gewölbter Saalbau von fünf Jochen, im Innern dreiseitig umlaufende Empore. Die St. Donatus geweihte Kirche wurde 1659 –1668 erbaut und 1670 konsekriert. ffffff fffffffff 4 St. Michael Gymnasium (Markt) Ehemaliges Jesuitenkolleg mit Gymnasium. Nachdem die Jesuiten bereits 1625 mit dem Unterricht begonnen hatten, errichteten sie von 1652–1683 das Kolleg und von 1724–1727 das Gymnasium.


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